26.-27. Feb.: Auf geht’s nach Singapur!

Wir haben bis zur letzten Minute zu Hause noch gepackt und mussten dann zum Bus hetzen, der, wie wir vor Ort feststellten, 6 Minuten Verspätung hatte. Wer hätte das gedacht? Dabei hatten wir schon 2 Wochen vorher mit dem Packen angefangen, aber leider hatte uns das Wochenende vorher gefehlt, da wir in Paris auf einer Hochzeit waren, und, na ja, das Leben mit Baby ist halt ganz anders. Man schafft deutlich weniger also sonst, wird ständige bei dem, was man macht unterbrochen, und muss natürlich auch viel mehr einpacken.

Am Flughafen in Genf angekommen, verläuft alles reibungslos und nach der kurzen Schlange bleibt uns sogar noch Zeit für einen kleinen Snack. In Istanbul gibt es für Eltern mit Kindern unter 5 Jahren und Senioren über 65 Jahren sogar eine seperate Sicherheitskontrolle beim Transfer. Keine Schlange, nettes Personal, so macht Reisen Spaß. Es ist auch nett, dass man mit Babies immer wie Buisiness behandelt wird, also auch als erstes ins Flugzeug steigen kann. Auf dem Flug nach Singapur nutzen wir das Babybassinet, das wir vorher durch die Buchung von Plätzen mit extra viel Beinfreiheit reserviert hatten, und sind begeistert. Wir glauben, der Kleine hat den Flug von uns Dreien am Besten verkraftet. Wir mussten ihn zwar ab und zu bei Turbulenzen aus dem Bassinet nehmen (aus Sicherheitsgründen) und wieder bei einem von uns auf dem Schoss anschnallen, aber dabei ist er meistens gar nicht aufgewacht bzw. sofort wieder in den Schlaf gefallen.

Bei Ankunft in Singapur treffen Nico und Anne uns am Flughafen. Sie waren schon am Tag zuvor um dieselbe Zeit am Flughafen und haben fast 2 Stunden auf uns gewartet, weil sie dachten wir kommen am selben Tag an wie wir losfliegen (oder weil die Vorfreude so groß war;-). Erst als das Flugzeug und Gepäckband leer waren und wir immer noch nicht rauskamen, dämmerte es Anne. Das tat uns super leid. Um so mehr freuten wir uns, dass sie den langen Weg am Tag unserer Ankunft erneut auf sich genommen haben.

Mit dem Taxi fahren wir zu Anne und Vin nach Hause. Es stellt sich raus, sie wohnen im 24. Stock, auf der obersten Etage, und der Ausblick ist sensationell. Wir müssen sagen, dass uns schon etwas schwindelig wurde als wir das erste Mal aus dem Fenster des Gästezimmers hinunterschauten oder zur Dachterrasse hinaufgingen. Wir haben eigentlich keine Höhenangst, aber da wird uns trotzdem etwas mulmig. Das hält uns aber nicht davon ab die Atmosphäre zu genießen. Mit dem Wind da oben ist es sehr angenehm und so verputzen wir guter Dinge die Snacks und Pizza. Irgendwann kommt auch Vin dazu, der an dem Tag noch lange gearbeitet hatte. Wir plaudern angeregt und freuen uns uns alle nach so langer Zeit, über 5 Jahren, wieder zu sehen. Vin war zufällig vor 1,5 Monaten in Genf, allerdings hatten wir nur kurze anderthalb Stunden um uns zu unterhalten und Anne und Nico waren nicht dabei. Lange schaffen wir es aber nicht aufzubleiben, weil die Reise und der Jetlag uns doch etwas zu schaffen machen, da aber auch Nico ins Bett muss passt das ganz gut.

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