Gestern wurde die Fähre zur Insel Kapiti abgesagt und wir befürchten zunächst, dass dies heute auch der Fall sein würde, aber wir haben Glück. Die Fähre wird uns heute auf die Insel bringen.
Nach der Anmeldung und einem Biosicherheitscheck, werden wir mit dem Boot, wie üblich, mithilfe eines Traktors ins Wasser gelassen und wir bekommen unsere Schwimmwesten. Auf Kapiti Island angekommen, erläutert der Guide uns während eines Einführungsvortrages die wichtigsten Vögel und Verhaltensweisen auf der Insel. Danach gehen wir los. Wir nehmen den Wilkensontrack, machen an der Fütterungsstation für Hihis einen Essens- und Stillstopp für Elias. Danach nehmen wir Fahrt auf und sind nach kurzer Zeit auf dem Gipfel. Dort machen wir Pause und essen Mittag. Es ist schon 13:30 Uhr und wir haben mittlerweile ganz schön Hunger.



Zurück geht es über den selben Track. Diesmal kriegt Elias einen Nachmittagssnack an der Hihistation. Danach machen wir noch eine kleinere Runde weiter unten und gehen baden, bevor uns das Boot wieder abholt. Die Wanderung ist sehr schön und wir sehen viele Vögel. Der Ausflug hat sich sehr gelohnt.











Zurück an Land, schlendern wir zur Eisdiele, wo Julian sich Lakritzeis bestellt. Auf dem Weg dorthin sehen wir wie unser Kapitän mit dem Boot auf dem Anhänger gegen ein Auto fährt, das zugegebenermaßen sehr schlecht geparkt hat. Wir wissen nicht, was dann geschah, aber als wir nach der Eisdiele da vorbeischlendern hat der Wagen umgeparkt (und eine große Delle in der Stoßstange), der Kapitän spritz sein Boot ab und grüßt uns freundlich. Vermutlich war es am Ende nicht so schlimm.
Wir kommen nach fast ner halbe Stunde Spaziergang wieder am Campingplatz an, sind ganz schön fertig und ruhen uns erst einmal aus. Elias muss eh gestillt werden, das mache ich im Liegen im Van, und er schläft dabei ein. Es ist die zweite Nacht auf diesem Campingplatz, der zwar für jeden Stellplatz ein Privatbad hat, aber dieses leider weder über einen Spiegel (zum Rasieren oder für Kontaktlinsenträger) verfügt, noch über einen Fön. Recyceln kann man hier auch nicht und es gibt keine Abwasserentsorgungsstation. Das wird nicht unser Lieblingscampingplatz, aber immerhin war der Besitzer per E-Mail sehr gut und schnell zu erreichen.