19.-20. März: Coromandel Halbinsel

Gegen Mittag erreichen wir den Hot Water Beach, was perfekt ist, da man am Besten in den 2 Stunden vor bzw. nach dem tiefsten Punkt der Ebbe dorthin geht. Wir leihen uns im Cafe einen Spaten aus und machen uns auf den Weg zum Strand. Dort kann man einfach ein Loch buddeln, in dem sich dann warmes Wasser aus heißen Quellen sammelt. Man muss aufpassen, dass man nicht zu nah am kalten Wasser aus dem Meer buddelt und einen die kühlen Wellen überraschen, gleichzeitig darf man auch nicht an einer zu heißen Stelle buddeln, sonst macht das Baden auch keinen Spaß. Schnell haben wir unseren Platz gefunden, dank der Erläuterung einer Touristin, und übernehmen das Loch von einer kleinen Gruppe, die genug gebuddelt und gebadet hat. Da in unserem Loch das Wasser sehr heiß ist, verbünden wir uns mit unseren Nachbarn, kreieren einen Durchbruch und teilen ein großes Loch zum Baden. Es ist schön dort am Strand und wir verbringen eine Weile dort bis wir weiterziehen, um noch die Cathedral Cove zu besuchen.

Zur Cathedral Cove fahren wir mit einem Shuttle, das uns ca. 2 km davor absetzt. Nachdem wir vor Ort alle Möglichkeiten dorthin zu kommen evaluiert haben, wurde es dann doch noch mal stressig, da wir eigentlich das Wassertaxi nehmen wollten, dieses aber aus Wettergründen, vermutlich wegen der hohen Wellen an diesem Tag, nicht gefahren ist. Die letzten Kilometer von der Endhaltestelle des Shuttles zur Cathedral Cove laufen wir daher und Elias sitzt, wie üblich, in der Kraxe. Als wir dort ankommen, sind wir von dem Strand, dem ikonischen Felsbogen und der Bucht begeistert. Wir beobachten lange einfach nur die Wellen, deren Rauschen uns hilft richtig zu entspannen.

Papis Sonnebrille ist toll
Die will ich haben
Und jetzt beiße ich seine Nase ab

Unser Campingplatz ist auch sehr schön. Wir haben einen Stellplatz in der ersten Reihe, also direkt hinter den Dünen. Es sind 20m zum Strand, der Aufgang liegt direkt vor uns. Nachts hören wir das Rauschen der Wellen und abends sind wir ohne Aufwand am Strand. Das ist wirklich sehr schön.

Unseren letzten Abend mit Campervan lassen wir ruhig ausklingen. Julian bekommt mit, dass es heute Pizza aus dem Steinofen auf dem Campingplatz gibt, also gehen wir gegen 19 Uhr dorthin und teilen uns eine Hawaipizza. Da wir auf die noch 35 Minuten warten müssen, teilen wir uns vorher ein paar Pommes. Wir machen Bekanntschaft mit einer Neuseeländer, die sehr offen und interessiert an uns ist, und Elias amüsiert sich auch prächtig. In dem Hahei Beach Resort kommt so richtig Urlaubsstimmung auf, was uns nach den doch anstrengenden Tagen gut tut.

Fasan vor unserem Strandaufgang